Newsletter 45/2016 vom 01. Dezember 2016

Der frühere Schreiber dieses Editorials Martin Walker beschenkt uns fürs Adventsgeschäft mit einer bezaubernd romantischen und klar komponierten Weihnachtsgeschichte im Dörlemann Verlag. Das Cover zeigt eine rote Weihnachtskugel mit der Inschrift «Stille Nacht – Nicht nur eine Weihnachtsgeschichte», das Format verspricht dazu passend einen einzigen Leseabend. Der Inhalt ist leicht und hell und traurig wie Weihnachten. Da ich keine Kasse habe, neben die ich dieses Buch legen kann, mache ich hier im Editorial meinen kleinen Stapel.  


Inhalt

1.   VG Wort und Schweizer Verlage Autoren können Vergütung abtreten
2.   Drei Fragen an... Markus Gasser, Schnabelweid
3.   Internationale Buchhandels-Organisationen Protest gegen Festnahmen in der Türkei
4.   Press & Books Weihnachtsrabatt von 30 Prozent
5.   Weihnachtliches in der Buchhandlung Zum Geschenkbuch passt eine Kerze
6.   Shanghai International Children’s Book Fair Erfolgreiche Verlegerreise nach China
7.   EU-Entscheidung Ermässigte MWST für E-Books zulässig
8.   BuchMarkt wählt Schöffling zum Verleger des Jahres
9.   Jan Michalski Preis 2016 Georgi Gospodinov geehrt
10.   Übersetzerhaus Looren Workshop Kinder- und Jugendliteratur
11.   Peter Lang Verlag Nachwuchspreise 2016
12.   Concept Stores Ein Häppchen aus New York
13.   Bücher in den Medien

 

1.  VG Wort und Schweizer Verlage Autoren können Vergütung abtreten

An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung der Verwertungsgesellschaft (VG) Wort am 26. November 2016 wurde u.a. entschieden, dass Autoren die Gelegenheit erhalten, ihre neu gewonnenen Ansprüche an Verlage abzutreten. Ein entsprechendes Formular wird die VG Wort in den nächsten Wochen den betroffenen Verlagen zur Verfügung stellen. Entschliesst sich ein Autor zur Abtretung, muss er dies bis zum 28. Februar 2017 direkt gegenüber der VG Wort erklären. Vorbedingung dafür ist, dass der Verlag eine Verjährungsverzichtserklärung gegenüber VG Wort abgegeben hat.



Von dieser und anderen Regelungen im Zusammenhang mit dem Entscheid des deutschen Bundesgerichtshofs und VG Wort sind nur Schweizer Verlage betroffen, welche direkt mit der VG Wort einen Wahrnehmungsvertrag abgeschlossen haben. Für alle andern ändert sich – wie im SBH vom 3. November berichtet – nun tatsächlich wenig: Sie müssen nur jene Anteile der Jahre 2012 bis 2015 zurückzahlen, die Werke von Autoren betreffen, welche vertraglich an die VG Wort gebunden sind. Für Details verweisen wir auf die Verlautbarung, die Pro Litteris ihren Mitgliedern heute direkt zustellt; zu beachten gilt für Verlage auch hier, die so genannte Verjährungsverzichtserklärung rechtzeitig einzureichen.



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