Newsletter 28/2017 vom 13. Juli 2017

Im aktuellen Heft (siehe Meldung 6) publizieren wir wieder die «Novitäten Schweizer Autorinnen und Autoren». Historisch bedingt drucken wir dort nur die Neuerscheinungen aus Belle und Kinderbuch ab. In diesem Jahr wurden uns aber unaufgefordert auch über 80 Titel aus dem Bereich Sachbuch gemeldet, so dass wir uns entschieden haben, Ihnen diese Liste hier zur Verfügung zu stellen. Viele Verlage mit eindeutig Schweizer Themen wie der AT-Verlag, Fona oder Park Books sind leider nicht dabei. Im nächsten Jahr stellen wir das gesamte Meldeverfahren daher endlich um, und machen hoffentlich noch mehr Verlage glücklich. Ein Grund zur Freude für Verlage: Der Euro-Franken-Kurs legt aktuell wieder kräftig zu (siehe Meldung 1).

Mit dieser freudigen Aussicht verabschieden wir uns in die Sommerferien und wünschen allen Lesern erholsame Tage. Der nächste Newsletter erscheint am 10. August.


Inhalt

1.   Branchenmonitor Buch Schweiz Juni mit Minus von 5 Prozent
2.   3 Fragen an... Markus Weber über «Lehnert & Landrock»
3.   Bertelsmann erwirbt Dreiviertel-Mehrheit an Penguin Random House
4.   Nächste AG digital des SBVV Thema: Digitalisierung in der Ausbildung
5.   Nationalbibliothek Jahresstatistik 37,7 Millionen für 4,6 Millionen Titel
6.   Luzern streicht Kulturförderung Literaturförderung betroffen
7.   Rowohlt verlässt wohl Reinbek
8.   Türkischer Verlegerverband publiziert «Report on Freedom to Publish in Turkey»
9.   Das neue Heft erscheint heute Neuerscheinungen, Sachbuchtrends und Lesetipps
10.   Bachmanntage Schmalz gewinnt, Molinari erhält 3sat-Preis
11.   Spycher: Literaturpreis Leuk für Stefan Hertmans
12.   Bücher in den Medien

 

1.  Branchenmonitor Buch Schweiz Juni mit Minus von 5 Prozent

Nach dem Plus im Mai schloss der Juni wieder mit einem Umsatzminus ab: GfK Entertainment ermittelt für den Juni 2017 (im Vergleich zum Vorjahresmonat) eine Umsatzveränderung von -5 Prozent. Wieder war ein Rückgang in der Menge (-4,5 Prozent) ausschlaggebend. Alle Warengruppen, bis auf das Sachbuch mit einem Mini-Plus, entwickelten sich negativ. Besonders schwer war die Warengruppe 7 (Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft) betroffen, die ein Minus von knapp 23 Prozent verzeichnete. Ein kleiner Trost: im Vergleich zum Vorjahr gab es im Juni 2017 einen Verkaufstag weniger.



Seit drei Tagen hat der Euro-Franken-Kurs wieder die Grenze von 1.10 durchrochen. Generell scheint sich der Kurs zu erholen – seit April 2017 steigt er und ist aktuell auf einem Jahreshoch.



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