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Schweizer Vorlesetag

 

Monique Schwitter gewinnt Schweizer Buchpreis 2015

Schweizer Buchpreis zum achten Mal in Basel vergeben

Der diesjährige Schweizer Buchpreis geht an Monique Schwitter für den Roman „Eins im Andern“ (Literaturverlag Droschl). Die Jury würdigte das Buch als „facettenreiche Darstellung einer Liebesbiografie – kräftig, humorvoll und nachdenklich“. Monique Schwitter erhält dafür 30‘000 Franken, die weiteren Nominierten je 2‘500 Franken. Die Preisverleihung fand im Theater Basel vor rund 400 Gästen statt und wurde von Radio SRF2 Kultur live übertragen.

„Eins im Andern“ ist einer von fünf Titeln, welche die Jury im September aus 90 eingereichten Romanen und Essays von Schweizer Autorinnen und Autoren nominiert hat. Die weiteren Nominierten waren: Martin R. Dean mit „Verbeugung vor Spiegeln“ (Jung und Jung Verlag), Dana Grigorcea mit „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ (Dörlemann Verlag), Meral Kureyshi mit „Elefanten im Garten“ (Limmat Verlag) sowie Ruth Schweikert mit „Wie wir älter werden“ (S. Fischer Verlag).

Teilnahmeberechtigt für den Schweizer Buchpreis 2015 waren deutschsprachige literarische und essayistische Werke von in der Schweiz lebenden oder Schweizer Autorinnen und Autoren, welche zwischen Oktober 2014 und September 2015 erschienen sind.

Die Expertenjury für den Schweizer Buchpreis wird regelmässig personell erneuert. Mitglieder der Jury für den Schweizer Buchpreis 2015 waren: Urs Bugmann (Literaturkritiker, neu), Corina Caduff (Kultur- und Literaturwissenschaftlerin, Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste und Jury-Sprecherin), Susanne Jäggi (Buchhändlerin und Eigentümerin Buchhandlung Librium, Baden, neu), Susanna Petrin (Kulturredaktorin bei der „BZ Basel“) und Heinrich Vogler (Literaturredaktor Schweizer Radio und Fernsehen SRF).

Finanziell unterstützt wird der Schweizer Buchpreis 2015 vom Schweizer Bücherbon sowie der Forlen-Stiftung.

Der Schweizer Buchpreis beabsichtigt mit der aktiven Werbung im Buchhandel sowie mit einer Lesetour durch die Schweiz und Nachbarländer eine öffentliche Diskussion über Bücher von deutschsprachigen Schweizer Autorinnen und Autoren zu animieren und dazu beizutragen, dass diese stärker wahrgenommen, gelesen und gekauft werden. Dieses Ziel verfolgen die Initianten des Schweizer Buchpreises, der Verein LiteraturBasel und der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), seit 2008 mit privaten Mitteln. Inzwischen hat sich der Schweizer Buchpreis als eine der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen der Deutschschweiz etabliert und geniesst über die Landesgrenzen hinaus Beachtung.

Die vollständige Dokumentation zur SBP-Preisverleihung 2015 (inkl. allen Würdigungen durch die Jury und der SBP-Statistik) finden Sie hier.

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Mitteilung von September 2015

Die Leseliste für die Jury des Schweizer Buchpreises 2015 steht. 51 Verlage haben insgesamt 90 erzählerische oder essayistische Werke eingereicht. 32 der teilnehmenden Verlage kommen aus der Schweiz, 13 aus Deutschland und 6 aus Österreich. Von den eingereichten Titeln stammen 48 aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm, 36 werden im Herbst erscheinen und 6 sind bereits seit vergangenem Herbst auf dem Markt.

Jeder Publikumsverlag kann zwei Titel aus dem aktuellen Programm für den SBP einreichen, weitere können der Jury empfohlen werden. Bewerbungen sind möglich für Bücher von Schweizer Autorinnen und Autoren und Schreibende, die seit mindestens zwei Jahren in der Schweiz leben und arbeiten.

Die Shortlist mit den fünf Nominierten wird am 23. September bekanntgegeben. Im Oktober präsentieren die Autorinnen und Autoren ihre Werke am Gemeinschaftsstand des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbands SBVV an der Frankfurter Buchmesse sowie auf einer Lesetour mit Stationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Preisverleihung findet am 8. November um 11.00 Uhr im Theater Basel statt.

Die von der Trägerschaft einberufene Fachjury setzt sich 2015 wie folgt zusammen: Urs Bugmann (Literaturkritiker, NEU), Corina Caduff (Kultur- und Literaturwissenschaftlerin, Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste), Susanne Jäggi (Buchhändlerin und Eigentümerin Buchhandlung Librium, Baden, NEU), Susanna Petrin (Kulturredaktorin BZ Basel) und Heinrich Vogler (Literaturredaktor Schweizer Radio und Fernsehen).