Welttag des Buches und der Urheberrechte

1995 erklärte die Unesco auf Antrag Spaniens den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“, einem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. In einem Statement von Milagros des Corral, dem zuständigen Direktor der UNESCO, heisst es: "Lesen bedeutet einen interaktiven Dialog mit dem vom Autor eines Textes geschaffenen virtuellen Universum aufnehmen: einem Universum intellektueller Beschreibungen, das sich jeweils unterscheidet, abhängig von der Phantasie jedes einzelnen Lesers. (...) Es gibt Bücher zu allen Themen, für jedes Publikum und zu allen Zeiten. Aber wir müssen sicherstellen, dass Bücher für jeden und überall zugänglich sind."

Auch in der Schweiz werden seit 2004 jährlich am 23. April Aktionen und Veranstaltungen zum Welttag des Buches durchgeführt. Zwischenzeitliche Trägerschaft war der Verein "Welttag des Buches", in dem neben dem SBVV auch Bibliomedia Schweiz, die Bibliotheksverbände BIS und SAB sowie der Verband der Autorinnen und Autoren Schweiz (AdS) organisiert waren.

Seit 2013 gibt es keine gesamtschweizerisch koordinierten Aktionen mehr.