Newsletter 17/2018 vom 26. April 2018

Diese Woche kriegen die Lehrer es ab: Paul Jandl stellt in der "NZZ" süffisant die These auf, dass vielleicht die Schule Schuld sei an den sinkenden Leserzahlen. Denn dort stosse Netflix (Schüler) auf "Judenbuche" (Lehrer). Auch unser Comic-Kolumnist Tom Gauld (Meldung 5) verrät im Interview mit der "Welt", er sei als Kind kein Freund der grossen Literatur gewesen, ja habe regelrecht Angst davor gehabt. Später habe er erkannt, dass es nicht an dem Stoff, der Literatur lag, sondern an dem Umfeld: "Eingesperrt sein in der Schule, Arbeiten schreiben und Hausaufgaben kriegen". Jetzt freue ich mich umso mehr, dass wir Andrea Arnold von der "Leseleiter" für die nächste Gastkolumne im "Schweizer Buchhandel" gewinnen konnten, in der sie über aktuelle Entwicklungen in der Leseförderung schreiben wird. 


Inhalt

1.   Athesia Kalenderverlag übernimmt Calendaria AG
2.   Franz Doppler ist verstorben
3.   Thalia übernimmt drei Buchhandlungen in Süddeutschland
4.   Drei Fragen an ... den Grafiker und Künstler Helmut Germer
5.   Comic / Illustration Gemischtes
6.   Frühlingsfest im Literaturhaus Zürich Das andere Lieblingsbuch
7.   Verlag und Buchhandlung des Jahres Stimmen Sie ab
8.   Studer/Ganz-Preis für unveröffentlichtes Prosadebüt
9.   Bücher in den Medien

 

1.  Athesia Kalenderverlag übernimmt Calendaria AG



Wie das deutsche Branchenmagazin buchreport vermeldet, kauft der Athesia Kalenderverlag die Calendaria AG mit Sitz in Immensee in der Schweiz. Der Kalenderanbieter gehörte bislang zur Mediaprint-Gruppe in Paderborn, die sich nach dem Kauf von www.online-druck.biz neben dem klassischen Offsetdruck stärker auf Digitaldruck und die Onlinevermarktung von Druckprodukten konzentrieren will, so die aktuelle Pressemitteilung dazu. Calendaria passe ideal zu den Aktivitäten von Athesia. "Das B2B-Programm wurde in der Schweiz bislang kaum im Handel offeriert, wir werden in der Schweiz damit auch stärker in die Buchhandlungen gehen", lässt sich Geschäftsführer Jürgen Horbach zitieren. 



Die 1917 gegründete Calendaria AG ist laut Mitteilung der Marktführer für B2B-Kalender in der Schweiz mit einem eigenen Programm von rund 50 Kalendertiteln. Bis 1998 war der Verlag in Schweizer Privatbesitz, danach wanderte er in die NZZ-Gruppe, bevor er ins Portfolio der Mediaprint-Gruppe wechselte.



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