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Schweizer Vorlesetag

 

Schweizer Buchpreis 2011 geht an Catalin Dorian Florescu

Der diesjährige Schweizer Buchpreis geht an Catalin Dorian Florescu für seinen Roman «Jacob beschliesst zu lieben». Das Buch wird von der Jury gewürdigt als herausragendes literarisches Werk der diesjährigen Buchproduktion.

Andreas Isenschmid, Alexandra Kedves, Christine Lötscher, Hans Ulrich Probst und Thomas Strässle - die diesjährige Jury - standen vor der grossen Herausforderung, den Schweizer Buchpreis an eines von fünf hervorragenden Werken zu vergeben, die für den Preis nominiert waren.

In der Laudatio von Jury-Mitglied Thomas Strässle heisst es: «Florescu ist ein grossartiger Geschichtenerzähler und ein Meister der Sinnlichkeit. Sein Roman ist prallvoll mit Leben: Es wird geliebt und gehasst, verraten und gemordet, geboren und gestorben.» Catalin Dorian Florescu ist seit 2001 als freier Schriftsteller tätig und hat mehrere Romane publiziert («Wunderzeit», «Der blinde Masseur», «Zaira»). Er wurde 1967 in Rumänien geboren und studierte Psychologie und Psychopathologie an der Universität Zürich.

Neben Florescu waren Monica Cantieni («Grünschnabel»), Charles Lewinsky («Gerron»), Felix Philipp Ingold («Alias») und Peter Stamm («Seerücken»)nominiert. Die Ausschreibung für den mit 50'000 Franken dotierten Schweizer Buchpreis ist auch bei ihrer vierten Ausgabe auf grosses Echo gestossen: 60 Werke aus 40 Verlagen waren beim diesjährigen Wettbewerb im Rennen.

Bücher sollen in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Dieses Ziel wollen LiteraturBasel und der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV gemeinsam erreichen und haben darum 2008 erstmals den Schweizer Buchpreis ausgeschrieben. Die Auszeichnung wird jährlich während des Internationalen Buch- und Literaturfestivals und der Buchmesse in Basel verliehen.

Mehr Informationen unter www.schweizerbuchpreis.ch.